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Wird so das Recruitment der Zukunft aussehen?

von Andrea Fierro 13.11.2018


Die Arbeit von Personalabteilungen hat sich insbesondere durch das Internet sehr verändert. Durch E-Mail und digitale Dokumente konnten die Prozesse wesentlich vereinfacht werden. Ebenso sind Job-Portale inzwischen weit verbreitet und Unternehmen können mit ihrer Hilfe einen großen Kreis an Interessenten erreichen und die Bearbeitung der Bewerbungen wesentlich vereinfachen. Heutzutage hat die Nutzung von technologischen Tools wie sozialen Netzwerken (beispielsweise Facebook, XING oder LinkedIn) die Kommunikation und den Bereich des Personalmanagements positiv beeinflusst. Die Personalabteilungen konnten durch die Anwendung elektronischer Laufwerke den Einstellungsprozess bereits optimieren. Zum Beispiel sind heutzutage keine persönlichen Interviews mehr erforderlich. Die Gespräche können über eine Videokonferenz, z. B. über Skype, geführt werden. Durch solche Videokonferenzwerkzeuge ist es möglich jederzeit und ortsunabhängig Kontakt mit einem Bewerber aufzunehmen. Allerdings ersetzt eine Videokonferenz nie komplett ein persönliches Gespräch, da die Übertragung von Gesten und Gesichtsausdrücken durch ein normales Video verloren gehen können.

Um diese Problematik zu lösen, wäre der Einsatz von Hologrammen eventuell in der Zukunft möglich. In der Praxis wurden sogar schon Interviews mit Hilfe eines Hologramms geführt, jedoch kein Vorstellungsgespräch.

Der Einsatz von Hologrammen in Vorstellungsgesprächen könnte Reisekosten sparen, wenn das Interview an einem anderen Ort als dem Wohnort des Bewerbers gehalten würde. Der Vorteil eines Hologramms ist, dass es eine bessere Wahrnehmung der physischen Darstellung einer Person und so der Realität darstellt. Aber ist diese Erfindung für Personalabteilungen sinnvoll? Dürften wir ein solches Tool benutzen und wo liegen mögliche rechtlichen Risiken? Die Rekrutierung der Zukunft wird immer virtueller und vielleicht werden solche Werkzeuge wie Hologramme nicht nur in Science-Fiction-Filmen zu sehen sein, sondern auch im Arbeitsleben.


Andrea Fierro

Walter-Krause-Str 11, 68163 Mannheim

andrea fierro@m-e-v.de

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