Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mehr dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

ALLESEINSTEIGEN.DE

Hilfe – Ein Vorstellungsgespräch Teil II

von Janina Jütte 24.05.2019


Gerne möchte ich noch einmal das Thema Vorstellungsgespräch aufgreifen, zu dem Jeannette bereits einen Beitrag geschrieben hat und hoffe, diesem Programmpunkt des Arbeitslebens ein Wenig von seinem Schrecken nehmen zu können.

Wenn man sich also inhaltlich mit der angestrebten Position auseinandergesetzt, sich selbst und seinen bisherigen Lebenslauf reflektiert und über die Firma informiert hat, stellt sich die nächste Frage: Was ziehe ich an?

Bewerbungsetikette. Klingt schrecklich nach Knigge und man denkt, dass man es nur falsch machen kann: das falsche Glas, die falsche Gabel oder eben die falsche Klamotte nehmen…

So, wie es keine Standardantwort auf Fragen im Vorstellungsgespräch gibt, existiert auch keine schwarz-weiße Uniform, die den Erfolg garantiert. Deshalb gilt auch hier: Seien Sie sie selbst. Verkleiden Sie sich nicht. Wenn Sie während des Vorstellungsgesprächs ständig an Ihrer Kleidung zupfen, weil Sie sich darin fremd und unwohl fühlen, wirken Sie unsicher. Ausschlaggebend für die Wahl der Garderobe ist der Beruf, für den Sie sich bewerben. Wenn es, wie hier bei uns um eine Qualifizierung zum Lokführer geht, sind auch Jeans und ein kariertes Hemd völlig in Ordnung. Eine allgemeingültige Aussage gibt es dann doch. Sauber und ordentlich muss die Kleidung sein. Wenn die/der Personaler/in während des Vorstellungsgesprächs analysiert, was es zum Essen gegeben hat und wie viele Zigaretten geraucht wurden, schadet dies dem Eindruck.

Dann kommt auch schon die nächste Klippe, die es zu umschiffen gilt. Sie sind gut vorbereitet im perfekten Outfit den zuvor gegoogelten Weg gefahren und weil Sie einen ausreichenden Zeitpuffer eingeplant haben, der Stau dann aber ausgeblieben ist, sind Sie eine Stunde zu früh bei der Firma. Widerstehen Sie dem Impuls zu klingeln und trinken Sie lieber beim Bäcker am Eck einen Kaffee. Denn je nachdem, wie Ihr Ansprechpartner oder die Räumlichkeiten verplant sind, bringen Sie unbeabsichtigt Unruhe in den Ablauf und - Sie ahnen es schon – schaden dem Eindruck, den Sie hinterlassen. War der eingeplante Puffer für den Stau doch zu knapp bemessen und Sie können absehen, dass Sie nicht pünktlich bei der Firma ankommen werden, dann rufen Sie Ihren Ansprechpartner umgehend an und informieren Sie ihn über Ihre Verspätung. Das ist zwar nicht schön, zeigt aber, wie Sie mit der Situation umgehen. Alles andere würde, aber Sie wissen schon…

Ach, und einen Tipp hätte ich noch (quasi wie Columbo): Ziehen Sie bequeme Schuhe an, in denen Sie gut laufen können. Auch alt aber geputzt, dann haben Sie im wahrsten Sinne des Wortes ein sicheres Auftreten.


Janina Jütte

Walter-Krause-Str 11, 68163 Mannheim

Janina.Juette@m-e-v.de

Schreiben Sie Ihren Kommentar

Ich stimme der Datenschutzerklärung zu.

HINZUFÜGEN

Alle Kommentare

vorgeschlagene Artikel alle Artikel sehen

alleseinsteigen.de © 2018 impressum Datenschutz